Anmischen des Bettungsmörtels

Häufig werden auf Baustellen Bettungsmörtel und Dränbeton zu trocken angemischt und eingebaut. Der Begriff erdfeuchte Konsistenz ist nicht eindeutig definiert. Dies liegt u. a. daran, dass es keine baustellengerechte Methode (z. B. vergleichbar dem Ausbreitmaß für steife bis fließfähige Konsistenz) gibt, um die erdfeuchte Konsistenz eindeutig zu bestimmen. Die korrekte Wasserzugabe ist aber wichtig für die Verarbeitungseigenschaften wie beispielsweise die Verdichtungswilligkeit und für die Erzielung der geforderten Festmörteleigenschaften wie der Druck- und Haftzugfestigkeit.

Wir empfehlen daher als einfachen und praktikablen Test die so genannte Schneeballprobe. Dazu wird in der Hand ein schneeballartiger Ballen geformt. Der „Schneeball“ darf beim Öffnen der Hand nicht zerfallen, sonst ist der Mörtel/Beton zu trocken. An der Hand sollte eine leichte Anhaftung von Bindemittelleim verbleiben. Der „Schneeball“ sollte an der Oberfläche einen leichten Glanz infolge eines Bindemittel-/Wasserfilms aufweisen, siehe Abbildung ganz unten. Während der Verarbeitungszeit ist der Bettungsmörtel bzw. Dränbeton gegen Austrocknung zu schützen, siehe Technische Merkblätter.

Schneeball

Zerfallener „Schneeball“ bei zu trockener Konsistenz.

Schneeball

Schneeball“ bei optimaler erdfeuchter Konsistenz.

Schneeball

Bindemittel-/ Wasserfilm auf der Oberfläche des Schneeballs bei optimaler Konsistenz.