Produktbeschreibung

STEIN TEC® Dränbeton DBT 08 ist ein exklusiv von STEIN TEC® entwickelter Werktrockenbeton für gebundene Tragschichten. In seinen Eigenschaften erfüllt bzw. übertrifft er die Anforderungen des Merkblattes der FGSV für Dränbetontragschichten (DBT) Nr. 827. STEIN TEC® DBT 08 wird ab 15 to im Silo mit Mischtechnik geliefert. Er weist gegenüber Dränbeton nach dem FGSV- Merkblatt ein kontrolliertes, deutlich reduziertes Schwinden sowie eine schnelle Festigkeitsentwicklung und deutlich erhöhte Festigkeitswerte auf.

Das Schwindverhalten von STEIN TEC® Dränbeton DBT 08 ist optimal auf STEIN TEC® Bettungs- und Fugenmörtel abgestimmt. Tragschichten aus STEIN TEC® Dränbeton DBT 08 können unter geeigneten Voraussetzungen bereits ca. 24 Stunden nach Herstellung überpflastert werden. Ein entscheidender Vorteil wenn – wie heutzutage üblich – ein schneller Baufortschritt erforderlich ist.

Ferner ist das Kerben der Dränbetontragschicht in einem Abstand von maximal 5 m (gemäß FGSV-Merkblatt für Dränbetontragschichten) nicht nötig. Somit können die darüber liegenden Bewegungsfugen in Bettung und Belag entfallen. Die Herstellung und Unterhaltung von Bewegungsfugen ist wirtschaftlich sehr aufwendig. Pflasterdecken und Plattenbeläge sind optisch und ästethisch ohne Bewegungsfugen wesentlich ansprechender.

Die Verwendung einer Tragschicht aus STEIN TEC® Dränbeton DBT 08 ermöglicht somit in Kombination mit STEIN TEC® Bettungs- und Fugenmörtel hoch belastbare sowie hochattraktive Pflasterdecken und Plattenbeläge. Das Gesamtsystem wird so versteift, dass auch Verkehrslasten bis zur Bauklasse SV nach RStO 01 dauerhaft aufgenommen werden können. Bei fachgerechter Verarbeitung wird ein gleichmäßig hoher Haftverbund mit den STEIN TEC® Bettungsmörteln erreicht. Bitte wenden Sie sich zur Erörterung von Details an unsere Technik.

Die minimale Einbaudicke von STEIN TEC® Dränbeton DBT 08 beträgt im verdichteten Zustand 15 cm, die maximale Einbaudicke in der einlagigen Bauweise 25 cm. Bei größeren Einbaudicken muss der Dränbeton mehrlagig mit Zwischenverdichtung eingebaut werden. Die einschlägigen Vorschriften und anerkannten Regeln der Technik, insbesondere das Merkblatt für Dränbetontragschichten (DBT) der FGSV und die RStO sind zu beachten. Dabei sollten für Verkehrsflächen auf denen Schwerverkehr zu erwarten ist die Anforderungen hinsichtlich Aufbau und Tragfähigkeit nach der Tafel 3, (Bauklasse III gemäß RStO 01) bzw. Belastungsklasse 3,2 gemäß RStO 12 festgelegt werden.

Beim Einbau müssen die üblichen Grundsätze für Verdichtung und Nachbehandlung beachtet werden. STEIN TEC® Dränbeton DBT 08 kann mit einem Straßenfertiger eingebaut werden.

Eigenschaften

  • schwindreduziert
  • spannungsarm
  • beschleunigt erhärtend
  • früh belastbar/überpflasterbar
  • hohe Druckfestigkeit
  • hohe Haftzugfestigkeit
  • hohe Wasserdurchlässigkeit
  • frostbeständig
  • sehr gute Verarbeitbarkeit
  • mit Straßenfertigern einbaubar

Wichtige Hinweise

Damit eine Verschmutzung der Hohlräume innerhalb der Dränbetontragschicht vermieden wird, darf die Dränbetontragschicht nicht durch Baustellenverkehr befahren werden. Ist Baustellenverkehr unvermeidbar, ist dieser erst nach ausreichender Erhärtung der Dränbetontragschicht und mit ausreichendem Schutz gegen Verschmutzung möglich.

Verarbeitung & Einbau

STEIN TEC® Dränbeton DBT 08 wird mit dem am Silo angebauten Horizontaldurchlaufmischer in erdfeuchter Konsistenz (Schneeballprobe siehe Seite 13) angemischt und unter ca. 25% statischer Verdichtung (erforderliche Festbetonrohdichte 1.850 kg/m3, vgl. Tabelle „Technische Daten“) eingebaut. STEIN TEC® Dränbeton DBT 08 kann mit Fertigern eingebaut werden. Die fertige Dränbetontragschicht muss nachbehandelt werden. Nähere Angaben siehe Technisches Merkblatt STEIN TEC® Dränbeton DBT 08.

Anmischen

Anmischen des STEIN TEC® Dränbetons DBT 08 in erdfeuchter Konsistenz.

Schneeballprüfung

„Schneeball“ zur Überprüfung der erdfeuchten Konsistenz.

Einbau/Verdichtung

Einbau/Verdichtung der Dränbetontragschicht mittels statischer Walze.

Verdichtung

Die Verdichtung muss statisch erfolgen, durch Vibrationsverdichtung leidet die Wasserdurchlässigkeit.

Ingebrauchnahme

STEIN TEC® Dränbeton DBT 08 kann im Regelfall 24 Stunden nach der Herstellung überpflastert werden. Bei einer Umgebungstemperatur von 20 °C erreicht der Dränbeton nach dieser Zeit eine Festigkeit von > 5 N/mm2. Bei niedrigeren Umgebungstemperaturen verlängert sich die Abbinde- und Erhärtungszeit.

Technische Daten

DRÄNBETON DBT 08
Bindemittelbasis hydraulisch bindende Spezialzemente
Mindestverarbeitungstemperatur 5° C, frei von Nachtfrösten
Verarbeitungszeit ca. 1,5 Stunden bei 20° C
Verbrauch in verdichtetem Zustand ca. 19 kg Trockenmörtel / cm / m2
Minimale Einbaudicke 15 cm im verdichteten Zustand
Maximale Einbaudicke (einlagig) 25 cm im verdichteten Zustand
Druckfestigkeit nach 1 Tag (20° C) * > 5 N/mm2
Druckfestigkeit nach 7 Tagen (20° C) * > 20 N/mm2
Druckfestigkeit nach 28 Tagen (20° C) * > 25 N/mm2
Haftzugfestigkeit 1) > 1,5 N/mm2
Festbetonrohdichte 1.850 kg/m3
E-Modul < 15.000 N/mm2
Wasserdurchlässigkeit > kf = 1 x 10-4 m/sec
Theoretische Einbauleistung Mischleistung 5-6 m3/h/Silo. Die tatsächliche Einbauleistung hängt von den Baustellenbedingungen ab
Alle Werte an Laborprüfkörpern in Einbaudichte bei 20° C im angegebenen Prüfalter bzw. nach 28 Tagen ermittelt.
1) Ermittlung der Haftzugfestigkeit an Plattengrundkörper nach DAfStb-Richtlinie „Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen, Teil 4“ mit Haftfix.
Technische Änderungen vorbehalten.
Wichtiger Hinweis
Lagerfähigkeit ca. 6 Monate im Silo.
* Die Verminderung der Temperatur auf 10° C verdoppelt die nötige Erhärtungszeit. Bei einer Absenkung auf 5° C wird diese vervierfacht.

Das Technische Merkblatt können Sie hier downloaden.