Prouktbeschreibung

STEIN TEC® Bettungsmörtel BM 04 S ist ein extrem schnellbindender Werktrockenmörtel mit anwendungsspezifischen anorganischen und organischen Zusätzen. STEIN TEC® BM 04 S ist als Sackware (40 kg) , als Big Bag (1.000 kg) und/oder ab 15 to im Silo mit Mischtechnik erhältlich. Er ist wegen seiner schnellen Festigkeitsentwicklung und hohen Haftzugfestigkeit besonders für Pflasterdecken und Plattenbeläge mit bis zu schwersten Belastungen ausgelegt, wenn schnellstmögliche Belastbarkeit erforderlich ist. STEIN TEC® Bettungsmörtel BM 04 S hat eine hohe Wasserdurchlässigkeit und ist frostbeständig. Er übertrifft in allen Eigenschaften den normal bindenden Bettungsmörtel BM 04. Weiterhin erfüllt bzw. übertrifft STEIN TEC® Bettungsmörtel BM 04 S in seinen Eigenschaften die Anforderungen des FGSV-Arbeitspapiers Nr. 618/2 (Flächenbefestigungen mit Pflasterdecken und Plattenbelägen in gebundener Ausführung).

STEIN TEC® Bettungsmörtel BM 04 S ist in seinen Materialeigenschaften wie z. B. Schwind- und Verformungsverhalten optimal auf die STEIN TEC® Fugenmörtel abgestimmt.

Die Dicke der Bettung im verdichteten Zustand sollte mindestens 4 cm und einlagig höchstens 6 cm betragen. Bei Bettungsdicken über 6 cm im verdichteten Zustand muss daher lagenweise unter ca. 25 % Vorverdichtung vorprofiliert werden (erforderliche Festmörtelrohdichte 1.900 kg/m3, vgl. Tabelle „Technische Daten“).

Eigenschaften

  • beschleunigt erhärtend
  • früh beastbar
  • hohe Druckfestigkeit
  • hohe Haftzugfestigkeit
  • hohe Wasserdurchlässigkeit
  • frostbeständig
  • schwind- und spannungsarm
  • polymermodifiziert
  • sehr gute Verarbeitbarkeit

Wichtige Hinweise

Bei Betonsteinen/-werksteinen, bei Plattenbelägen sowie allgemein bei glatten, ebenen (z. B. gesägten) Elementunterseiten sollte zusätzlich STEIN TEC® Haftkleber Haftfix eingesetzt werden.

Pflastersteine und Platten müssen sauber d. h. staub-, fett- und ölfrei sowie frei von Anhaftungen und Verunreinigungen (z. B. Schneid- oder Schleifschlämmen) sein.

Bei der Verlegung und Verfugung von Pflastersteinen und -platten in gebundener Bauweise gelten die einschlägigen Vorschriften und anerkannten Regeln der Technik wie DIN 18318, ZTV Pflaster-StB und das Merkblatt M FP soweit für die gebundene Bauweise anwendbar sowie das FGSV-Arbeitspapier Nr. 618/2 (Flächenbefestigungen mit Pflasterdecken und Plattenbelägen in gebundener Ausführung). Besonders wichtig ist ein ausreichend tragfähiger, den späteren Belastungen entsprechend ausgelegter Oberbau. Für Verkehrsflächen auf denen Schwerverkehr zu erwarten ist sind die Anforderungen hinsichtlich Aufbau und Tragfähigkeit nach der Tafel 3, (Bauklasse III gemäß RStO 01) bzw. Belastungsklasse 3,2 gemäß RStO 12 festzulegen.

Verarbeitung & Einbau

STEIN TEC® Bettungsmörtel BM 04 S wird entweder mit dem am Silo angebauten Horizontaldurchlaufmischer oder bei Sackware im Zwangsmischer nur mit sauberem kaltem Wasser (Zugabemenge siehe Technisches Merkblatt oder Sackaufdruck) in erdfeuchter Konsistenz (Schneeballprobe siehe unter Informationen) angemischt. Von der Bettung aus sind die Pflastersteine bzw. Platten in richtiger Höhenlage und Flucht mit geplantem Fugenabstand hammerfest und endgültig zu versetzen. Durch den Rammschlag muss unter dem Element eine Verdichtung des fachgerecht vorbereiteten Mörtelbettes von ca. 25% erreicht werden. (erforderliche Festmörtelrohdichte 1.900 kg/m3, vgl. Tabelle „Technische Daten“). Das Mörtelbett ist um dieses Setzmaß zu überhöhen.

Die verlegte Fläche ist nachzubehandeln. Nähere Angaben siehe Technisches Merkblatt STEIN TEC® Bettungsmörtel BM 04 S.

Aufsetzen

Pflasterstein auf Mörtelbett aufgesetzt.

Einschlagen

Einschlagen des Pflastersteins in den Bettungsmörtel. Durch den Rammschlag muss der Bettungsmörtel um 25 % verdichtet werden.

Einsetzen

Pflasterstein nach dem Einschlagen in endgültige Lage und Höhe.

Nachbehandeln

Nachbehandlung des Bettungsmörtels durch Wässern und Abdecken der frisch verlegten Fläche.

Technische Daten

BETTUNGSMÖRTEL BM 04 S
Bindemittelbasis hydraulisch bindende Spezialzemente
Mindestverarbeitungstemperatur 5° C, frei von Nachtfrösten
Verarbeitungszeit ca. 1 Stunde bei 20° C
Verbrauch ca. 20 kg Trockenmörtel / cm / m2
Einbaudicke mindestens 4 cm, einlagig höchstens 6 cm in verdichtetem Zustand
Druckfestigkeit nach 1 Tag (20° C) * > 15 N/mm2
Druckfestigkeit nach 7 Tagen (20° C) * > 30 N/mm2
Druckfestigkeit nach 14 Tagen (20° C) * > 35 N/mm2
Druckfestigkeit nach 28 Tagen (20° C) * > 35 N/mm2
Haftzugfestigkeit 1) > 2,0 N/mm2
Festmörtelrohdichte 1.900 kg/m3
E-Modul < 22.000 N/mm2
Wasserdurchlässigkeit > kf = 5 x 10-5 m/sec
Frostbeständigkeit nachgewiesen
Nach CIF-Test Abnahme der Schalllaufzeit
CIF Prüfflüssigkeit destilliertes Wasser
< 5 %
Alle Werte an Laborprüfkörpern in Einbaudichte bei 20° C im angegebenen Prüfalter bzw. nach 28 Tagen ermittelt.
1) Ermittlung der Haftzugfestigkeit an Plattengrundkörper nach DAfStb-Richtlinie „Schutz und Instandsetzung von Betonbauteilen, Teil 4“ mit Haftfix.
Technische Änderungen vorbehalten.
Wichtiger Hinweis
* Die Verminderung der Temperatur auf 10° C verdoppelt die nötige Erhärtungszeit.
Bei einer Absenkung auf 5° C wird diese vervierfacht.

Das Technische Merkblatt können Sie hier downloaden.